Geschmack, Aroma und Qualität: Was gute Gewürze verbindet

2 Min. Lesezeit Handabgefüllt in Berlin

Geschmack, Aroma, Qualität – drei Wörter, die bei Gewürzen oft in einem Atemzug fallen. Dabei meinen sie Unterschiedliches, und wer sie auseinanderhält, trifft beim Einkauf bessere Entscheidungen.

Geschmack und Aroma sind nicht dasselbe

Geschmack nehmen wir mit der Zunge wahr: süß, salzig, sauer, bitter, umami. Aroma dagegen entsteht in der Nase – und macht den Löwenanteil dessen aus, was wir „Geschmack“ nennen. Halten Sie sich beim Essen die Nase zu, schmeckt selbst das würzigste Gericht fad. Genau deshalb sind die flüchtigen Duftstoffe eines Gewürzes so entscheidend.

Wo Qualität ins Spiel kommt

Qualität bedeutet bei Gewürzen vor allem: Wie viel dieser Aromastoffe ist noch da? Frische, gute Lagerung und sorgfältige Verarbeitung erhalten sie – Alter, Licht und Wärme zerstören sie. Ein hochwertiges Gewürz riecht beim Öffnen kräftig, ein überlagertes riecht nach fast nichts.

Den Unterschied selbst schmecken

Machen Sie den Test: Reiben Sie etwas Oregano zwischen den Fingern und riechen Sie daran. Guter Oregano duftet sofort intensiv. Dasselbe funktioniert mit Thymian oder Majoran. Was in der Hand kaum duftet, wird auch im Topf wenig beitragen.

Qualität sichern – zu Hause

  • Dunkel und trocken lagern, nicht über dem Herd.
  • Gläser gut verschließen.
  • Ganze Gewürze bevorzugen und frisch mahlen.

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Wir füllen in Berlin bewusst kleine Mengen ab, damit Farbe und Aroma erhalten bleiben.