Marinieren & Nachwürzen: So kommt das Aroma ins Gericht

2 Min. Lesezeit Handabgefüllt in Berlin

Zwei Momente prägen den Geschmack eines Gerichts besonders: das Marinieren vor dem Garen und das Nachwürzen danach. Beide werden gern unterschätzt – dabei entscheiden sie oft über den Unterschied zwischen „gut“ und „richtig gut“.

Marinieren: Aromen einziehen lassen

Eine Marinade bringt Geschmack tief ins Gargut und hält es saftig. Die Grundformel ist einfach: Öl als Träger, ein Gewürz oder eine Mischung, dazu etwas Säure (Zitrone, Essig) und Salz. Gyros Gewürz-Mix oder Bella Italia Hähnchengewürz mit Öl vermengt ergeben schnell eine kräftige Marinade.

Wie lange marinieren?

  • Fisch: 15–30 Minuten – länger „gart“ die Säure ihn.
  • Geflügel: 1–4 Stunden.
  • Rind/Schwein: mehrere Stunden bis über Nacht.

Nachwürzen: der letzte Schliff

Beim Garen verlieren viele Aromen an Kraft – vor allem Kräuter und Pfeffer. Deshalb lohnt das Nachwürzen kurz vor dem Servieren: eine Prise frischer Kräuter, etwas frisch gemahlener Pfeffer oder ein grobes Finishing-Salz wie Fleur de Sel heben das Gericht spürbar an.

Häufige Fehler

Salzen Sie Marinaden für Fisch erst spät, damit er nicht ausläuft. Und würzen Sie nicht doppelt „blind“: Wer stark mariniert hat, sollte vor dem Nachsalzen erst probieren – sonst wird es schnell zu viel.

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